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Biersorten

Was ist ein Schwarzbier?

Als Schwarzbier bezeichnet man untergärige Vollbiere, die durch die Verwendung von dunklen Braumalzen und/oder Röstmalzen ihre typische dunkle Farbe und eine röstige Geschmacksnote erhalten.

Köstritzer Schwarzbier ist Deutschlands beliebtestes Schwarzbier aus einer der ältesten Brauereien des Landes. Die einzigartige Röstung der Braugerste zu feinstem Röstmalz verleiht unserem Köstritzer Schwarzbier sein erfrischend-feines Malzaroma und seine unverwechselbare tiefschwarze Farbe. Mittlerweile ist Köstritzer Schwarzbier weit über die Landesgrenzen von Deutschland hinaus bekannt und wird in über 57 Länder exportiert.
ZUM PRODUKT

Warum ist das Schwarzbier schwarz?

Durch die gezielte Auswahl der Temperatur beim Darren (Trocknen des Malzes) entscheidet der Mälzer über die Farbe und den Geschmack des Malzes – und damit auch über die Farbe des fertigen Bieres.

Es ist das spezielle Röstmalz, das für die charakteristische tiefschwarze Farbe und das unverwechselbare intensive Malzaroma von Köstritzer Schwarzbier verantwortlich ist. Hellere Biere haben sich übrigens erst vor etwa hundert Jahren durchgesetzt, davor dominierten dunkle Biersorten.

Wieviele Kalorien hat Köstritzer Schwarzbier?

Bier hat zu Unrecht den Ruf kalorienreich zu sein. Mit 41 kcal pro 100 ml hat ein Glas Köstritzer Schwarzbier deutlich weniger Kalorien als eine vergleichbare Menge Apfel- oder Orangensaft.

Was ist der Unterschied zwischen Dunkelbier und Schwarzbier?

Dunkle Lagerbiere werden bevorzugt in Bayern getrunken. Sie haben meist eine mittel- bis dunkelbraune Farbe und einen weichmalzigen Charakter.

Schwarzbier ist geprägt durch feine Röstaromen und eine dezente Hopfenbittere.

Was macht ein Kellerbier aus?

Unser Köstritzer Kellerbier ist eine unfiltrierte, untergärige Bierspezialität.

Bei dem Brauverfahren wird eine Malzmischung aus Pilsner Malz, Münchner Malz und Röstmalz eingesetzt. Diese Rohstoffzusammensetzung verleiht dem Bier ein schönes bernsteinfarbenes Aussehen. Der Hopfen setzt sich aus verschiedenen Aromamischungen (u. a. Perle, Tradition) aus dem traditionellen Hopfenanbaugebiet Hallertau zusammen.

Was bedeutet eigentlich „Pale Ale“?

Pale Ale ist ein Bier nach britischer Brauart, bei der helleres Malz verwendet wird. Es ist obergärig gebraut, stark hopfenbetont mit intensiver Aromenvielfalt und hat einen höheren Stammwürze- und Alkoholgehalt als das klassische Pils.

Bei dem Köstritzer Meisterwerke Pale Ale haben unsere Braumeister die englischen Ale-Rezepte studiert und nach Köstritzer Spezialitäten-Braukunst neu interpretiert. Der verwendete Aromahopfen sorgt für intensive Zitrus- sowie Beerennoten und verleiht unserem Köstritzer Pale Ale eine kräftige Herbe.

Fachwissen

Was ist das Reinheitsgebot?

Der bayerische Herzog Wilhelm IV verabschiedete im Jahr 1516 einen Erlass, der das Bierbrauen auf die Zutaten Hopfen, Malz und Wasser beschränkte. Das deutsche Reinheitsgebot war geboren. Seitdem steht dieses Gebot für hohe Qualität und die Garantie, dass keine künstlichen Aromen und Zusatzstoffe verwendet werden.

Was bedeutet untergärig und obergärig?

Ob ein Bier obergärig oder untergärig ist, bestimmt der verwendete Hefestamm. Entscheidend ist die Temperatur während der Gärung, bei der die Hefe „arbeitet“, und ob sich die Hefe oben oder unten im Gärtank sammelt.

Obergärige Hefen vergären bei wärmeren Temperaturen. Das bedeutet, sie wandeln bei Temperaturen zwischen 15 und 20 °C die Malzzucker in Alkohol und CO2 um. Ein Obergäriges Bier ist zum Beispiel die Sorte „Pale Ale“. Obergärige Hefe steigen während der Gärung nach oben und bilden sogenannte „Sproßverbände“.

Vereinfacht erklärt: Sie steigen während der intensiven Gärung nach oben, um sich folglich an der Oberfläche des Bieres abzusetzen.

Untergärige Hefen vergären hingegen bei Temperaturen zwischen 4 °C und 11 °C. Die untergärigen Bierhefen bilden keine Sproßverbände und setzen sich nach der Gärung am Boden des Gärtanks ab.

Durch die Erfindung der Kältemaschine im 19. Jahrhundert war es möglich, mit untergärigen Hefen sogenannte „moderne Biere“ zu brauen. Untergärige Biere sind zum Beispiel das Köstritzer Edel Pils, das Schwarzbier und das Kellerbier.

Was sind Bittereinheiten?

Eine Bittereinheit, eigentlich International Bitterness Unit (IBU), ist eine von der European Brewery Convention (EBC) definierte Einheit und entspricht einem Milligramm pro Liter an isomerisierten Alpha-Säuren (Bitterstoffe im Hopfen, die durch Umwandlung während des Kochvorgangs freigesetzt werden) im fertigen Bier.

Das Bier wird als umso bitterer wahrgenommen, je höher dieser Wert ist.

Was ist die Stammwürze?

Als Stammwürze oder Stammwürzegehalt bezeichnet man die aus dem Malz gelösten Inhaltsstoffe in der Bierwürze vor der Vergärung. Dies sind zum einen vergärbare Bestandteile wie Malzzucker und zum anderen unvergärbare Stoffe wie zum Beispiel Aminosäuren, Proteine, Mineralstoffe oder auch unvergärbare Zuckerarten, welche dem fertigen Bier einen gewissen Geschmack oder auch eine Restsüße verleihen.

Der Stammwürzegehalt beeinflusst den späteren Alkoholgehalt sowie den Nährwert des fertigen Bieres.

Zutaten

Was sind Röstmalze?

Röstmalze werden über einen längeren Zeitraum bei Temperaturen bis zu 250 °C langsam geröstet. Dieser Prozess setzt beim Malz eine Vielzahl von Aromen frei. So erhält unser Schwarzbier nicht nur sein feines Aroma von Bitterschokolade und Kaffee, sondern auch die charakteristische dunkle Farbe.

Was ist der Unterschied zwischen Aromahopfen und Bitterhopfen?

Es gibt zwei Arten Hopfen, den Bitterhopfen und den Aromahopfen.

Wie der Name sagt, enthält der Bitterhopfen mehr Bitterstoffe (Alphasäure) und verhilft dem Bier zu einer Grundbittere.

Der Aromahopfen gibt dem Bier den letzten Schliff. Er besitzt zwar nicht so viele Bitterstoffe, dafür jedoch sehr viele verschiedene ätherische Hopfenöle, die den Hopfen sehr aromabetont und feiner machen. Aus diesem Grund werden beim Brauen beide Arten oft zusammen verwendet.

Wir setzen bei allen Bieren Bitterhopfen und Aromahopfen ein, außer beim obergärigen Pale Ale, für das ausschließlich Aromahopfensorten verwendet werden.

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